Große Runde im ehrwürdigen Frankfurter Stadtwald

Radfahren
mittel
Dauer 04:00 h
Länge 42.1 km
Höhenmeter 85 hm
Tiefpunkt 89 m
Hochpunkt 148 m

Hauptstartort: Frankfurt am Main / S-Bahnhof Neu-Isenburg EinkehrmöglichkeitKulturangebotRundweg
Beste Jahreszeit
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Feb
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Tourbeschreibung:

Die Tour beginnt am S-Bahnhof Neu Isenburg. Nach der Versuchsfläche Birkenwald, wo seit 1980 Wuchsleistung und Qualität von vier Birkenarten miteinander verglichen werden, folgt der 1981 unter Naturschutz gestellte Gehspitzweiher. 100 Jahre lang baute man hier Ton, Kies und Sand ab. Bald passieren Sie die bis 1816 bestehende alte Grenze zwischen Ysenburg und Hessen-Darmstadt, was an einigen Steinmarkierungen heute noch zu erkennen ist.

In Zeppelinheim fahren Sie zuerst am mitten im Wald liegenden Friedhof vorbei, um kurz darauf den 1977 nach Neu-Isenburg eingemeindeten Stadtteil mit seinem beliebten Zeppelinmuseum zu erreichen. Nach seiner Durchquerung gelangen Sie zu der Stelle, die Aussicht auf den zweitgrößten Flughafen Europas gewährt. Weltweit rangiert der Frankfurter Flughafen auf Platz sieben. Mehr als 52 Millionen Passagiere nutzen jährlich den Airport. Durchschnittlich findet pro Minute eine Flugbewegung statt. Nach Unterquerung der A3 und der B43 erreichen Sie wieder den Stadtwald.

Die Goethebuche ist dort die nächste Station. Laut Forstbüchern ist sie in Goethes Geburtsjahr gepflanzt worden. Die nächste Etappe ist das Wasserwerk Hinkelstein, das 1894 in Betrieb ging. Von der historischen Anlage ist der denkmalgeschützte Kuppelbau erhalten geblieben. Heute beträgt die maximale Förderleistung 50.000 m³ pro Tag; 2,8 mal mehr als damals. Nach dem Pumpwerk erreichen Sie die westliche Grenze des Stadtwaldes, berühren die Außenbezirke von Kelsterbach, um gleich wieder in den Stadtwald einzutauchen, dieses Mal an der Kelsterbacher Terrasse. Diese entstand während der Eiszeit. Main und Rhein sammelten das Schmelzwasser der Gletscher und lagerten große Mengen Gesteinsmaterial ab. Nach Absenkung der Flüsse traten die mächtigen, heute noch wahrnehmbaren Schotterterrassen zu Tage. Ein Gefühl von Weite bekommen Sie in der Schwanheimer Wiese, die mitten im Schwanheimer Wald mit seinen alten Eichen liegt. Hier wechselt die Wegemarkierung vom Regionalpark zum GrünGürtel-Radrundweg, dem Sie nun einige Kilometer entlang des nördlichen Stadtwaldrandes bis zum Jacobiweiher folgen. Unterwegs bereichern der Struwwelpeter und die Eicheln von F. K. Waechter und die ausdrucksstarken Schwanheimer Alteichen. Unterwegs ist ein Ausstieg am S-Bahnhof „Stadion“ möglich. An seinem südlichen Ufer können Sie die einzige Eule mit Norweger-Pullover im Stadtwald entdecken. Sie ist nach einer Zeichnung von F.K. Wächter gefertigt und sitzt hoch in einer Eiche. In entgegen gesetzter Richtung führt Sie ein Abstecher zum Königsbrunnen, dem eisenoxydhydrathaltiges Wasser entspringt.

Setzen Sie bitte Ihre Tour über den Regionalpark-Anknüpfungspunkt hinaus auf dem Radrundweg –am Monsterspecht von F. K. Waechter vorbei - bis zum Waldspielpark Goetheturm mit seinem neuen Irrgarten, einem netten Café, und der gegenüber liegenden Goetheruh mit der Finlay-Säule fort. Von dort radeln Sie bis zum erwähnten Anknüpfungspunkt zurück und folgen der Regionalpark-Wegemarkierung bis zum Kesselbruchweiher. Von 1963 bis 1965 wurde hier Kies abgebaut. Sie verlassen kurz nach der Autobahnüberquerung den Stadtwald und steuern den Bansapark in Neu-Isenburg an. Dieser Landschaftspark wurde 2004 neu angelegt. Er ist das Verknüpfungselement zwischen dem geometrischen Garten an der Bansamühle und der Luderbachaue. Über den Waldspielpark Tannenwald erreichen Sie den Ausgangspunkt der Tour, den S-Bahnhof Neu Isenburg.



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Anschrift

Regionalpark Ballungsraum RheinMain gGmbH
Frankfurter Straße 76
65439 Flörsheim am Main
+4961459 363620
info@regionalpark-rheinmain.de



Auftraggeber dieser Tour