Kreuzstein-Weg KU 53

Wandern

Eine Wanderung zum sagenumwobenen Kreuzstein an der Grenze zwischen den Landkreisen Kulmbach und Kronach. 


leicht
Dauer 02:50 h
Länge 11.5 km
Höhenmeter 314 hm
Tiefpunkt 441 m
Hochpunkt 671 m

Hauptstartort: Presseck / Wartenfels, Kirche EinkehrmöglichkeitRundwegGrüne Rundwanderwege
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sept
Okt
Nov
Dez

Tourbeschreibung:

Wir starten in dem idyllisch am Hang des Zettlitzbaches gelegenen Kirchdorf Wartenfels mit den vielen Bildstöcken und Kreuzen im Umfeld. Wir bewundern die Dorflinde (Naturdenkmal) an der Kirche und gehen aufwärts zum Sportplatz und dann am Trainingsplatz vorbei auf einem naturbelassenen Feldweg beständig durch abwechslungsreiche Fluren aufwärts. Schöne Ausblicke, auch auf die Kapelle auf dem gegenüber liegenden Waldhang, begleiten uns bis zur Ortsverbindungsstraße.

In dieser neu renovierten Kapelle auf dem Dreischelberg (Traischelberg), gestiftet 1930 von einem Auswanderer aus der Papiermühle, werden jährlich kirchliche Veranstaltungen (Maiandacht, Waldweihnacht, Bittgang, Wallfahrt) abgehalten. Auf der Stichstraße (keine Alternative) kommen wir über die Senke, einen urwüchsigen Talgrund, die "Höll", aufwärts nach Oberehesberg an der Fränkischen Linie, wo uns eine herrliche Aussicht (auf das Obermainische Bruchschollenland mit Rugendorf im Tal, Feldbuch und - links- auf Poppenholz und das weite Umfeld) dafür entschädigt. Wir gehen mit dem Frankenweg geradeaus durch den Ort und werden am Ortsrand von einer phantastischen Aussicht auf das Fichtelgebirge überrascht.

Wir folgen nun dem Fahrweg, meist am Waldrand und in freier Flur, bis zum Kreuzstein. Kurz zuvor bietet sich eine beeindruckende Aussicht auf den Wetzstein (zweithöchster Berg im Frankenwald, 792 m) mit dem markanten Altvaterturm. Es ist die exakte Nachbildung des Altvaterturms (er wurde dort im Jahre 1908 als "Habsburgwarte" eingeweiht), der einst im Altvatergebirge im Ostsudetenland stand. Wir überqueren die Straße und kommen dabei an dem am Straßenrand stehenden Kreuzstein vorbei.

Es ist ein auf einem Sockel stehendes Kruzifix. Man nimmt an, dass es einmal nur ein "Kreuz Stein" gewesen war, ein Stein oder eine Steinplatte, in die eben ein Kreuz eigemeißelt war. Wir laufen in den Wald und verlassen den nach links abbiegenden Frankenweg. Wir folgen zunächst dem Waldweg noch ein kurzes Stück Weges geradeaus weiter und biegen dann auf einen naturbelassenen Waldweg nach rechts ein. Wenn wir nun auf immer bequemen Waldwegen die Anhöhe überschreiten, erreichen wir schließlich den schmucken Weiler Altenreuth. Die im Jahre 1143 erstmals als Brennenruit beurkundete Ansiedlung wurde als Waldhufendorf in einer Quellmulde begründet. Im Jahre 1931/32 wurde mitten im Ort eine Marienkapelle an der Stätte einer älteren Holzkapelle erbaut. Am Himmelfahrtstag wird in dieser Kapelle eine Maiandacht gefeiert. An dieser Kapelle und an der Gastwirtschaft laufen wir vorbei zum Ortsende und weiter im Freien und im Wald, bis wir auf den von Reichenbach kommenden Forstweg stoßen.

Wir folgen diesem und dem uns begleitenden Reichenbach leicht abwärts. Wenn wir wieder ins Freie kommen, stoßen wir bald auf eine Wegekreuzung. Wir wenden uns auf dem Fahrweg kurz nach links, aber gleich wieder nach rechts. Wir folgen weiterhin dem Bächlein, vorbei an der Daigmühle, an der ehemaligen Wartenfelser Papiermühle und der Boxmühle am Zusammenfluss von Zettlitz und Reichenbach. Wenn wir der schmalen Straße weiter folgen, kommen wir zum Ortsschild und zum Dorfkreuz und im Dorf bergan wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.



Markierungen



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Tag Max/Min Wind km/h
Heute 15° / 7
Morgen 13° / 8
Samstag 5° / -1° 9
Sonntag 7° / -2° 6
Montag 10° / -1° 7
Dienstag 11° / -1° 7

Anschrift

Frankenwaldverein e.V.
Karlsgasse 7, D-95119 Naila

09282/3646
info@frankenwaldverein.de



Auftraggeber dieser Tour