RO1 Berg und Tal

Radfahren

Kirchen und Kapellen, Kraniche und Kormorane, Heide mit Hügelgräbern, Wälder und Moor, ein Kurort mit Therme - auf dieser Tour lohnen sich Radeln und Absteigen gleichermaßen.


sehr leicht
Dauer 03:00 h
Länge 46.3 km
Höhenmeter 260 hm
Tiefpunkt 26 m
Hochpunkt 80 m

Hauptstartort: Rosche / Bevensener Straße / Lüchower Straße 1 (B493), 29571 Rosche KulturangebotRundwegGenuss-RadtourenKultur-Radtouren
Beste Jahreszeit
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Tourbeschreibung:

Die 46 km lange Rundtour führt durch die sanfthügelige Landschaft des „Uelzener Beckens“, das sich in der Eiszeit formte. Naturerlebnisse in Heide, Moor und am Wasser wechseln sich ab mit Kirchen, Kapellen und archäologischen Zeitspuren wie Hügelgräber in der Heide. Im Sommer und Herbst stehen die Chancen gut, Kraniche zu sichten. Im Kurort Bad Bevensen lockt ein Bad in der Jod-Sole-Therme.

Die Rundtour beginnt in Rosche. Vorher lohnt ein Blick auf und in die St.-Johannis-Kirche, die 1862 im Beisein des Königs Georg V. geweiht wurde. Dann geht’s los in östliche Richtung nach Stöcken.

In Stöcken wartet ein Kleinod: die Alte Dorfkapelle von etwa 1400. Ihre flache Bohlendecke ist mit Schablonenmalerei von 1499 bedeckt, ein seltenes Beispiel für eine gemalte gotische Bretterdecke. Bei einem Abstecher in Richtung Süden gelangt man nach ca. 1,5 km zum Wasserspeicher. In dem großen Becken wird Wasser gespeichert und für die Beregnung von Feldern genutzt. Die „Stapelteiche“ ziehen ganzjährig Wasservögel an. Von einer Beobachtungsplattform kann man sie in Ruhe beobachten, darunter Enten, Watvögel und – Kraniche. Die Kraniche sammeln sich im Sommer und Herbst auf den umliegenden Feldern und mit der Dämmerung im Flachwasser des Beckens, wo sie übernachten.

Zurück in Stöcken führt die Tour weiter nach Oetzen. Blickfang hier ist die Backsteinkapelle aus dem 14. Jahrhundert. Ihr Westturm ist aus Feldsteinen gebaut. In der Kapelle ist ein Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert zu sehen. Linker Hand von Oetzen liegt die Oetzmühle von 1339, einst Korn-, Öl- und Bakemühle.

Von Oetzen über Oetzendorf radeln Sie nach Jastorf. Auch hier kann man zahlreiche Wasservögel sehen, wenn man den kleinen Abstecher zur Vogelfreistätte am Jastorfer See, südlich von Jastorf, macht. In dem Wasservogelschutzgebiet kann man den See von einem geschützt liegenden Beobachtungsturm aus gut überblicken und – ohne zu stören – z. B. Kormorane, Graugans, Enten, Haubentaucher, Rohrweihe und sogar Fischadler und Eisvogel beobachten. Im Turm gibt es eine Infotafel über die hier vorkommenden Vogelarten.

Hinter Jastorf überqueren Sie die Ilmenau und radeln bis zum Elbe-Seitenkanal. Auf der anderen Seite liegt Klein Bünstorf. Von dort ist man schnell in der Klein Bünstorfer Heide, die besonders schön ist während der Blütezeit im Sommer. Sie ist auch historisch ein Juwel mit dem Hügelgräberfeld aus der Bronzezeit (1.700-1.000 v.Chr.) mit 59 unter Wald und Heide erhaltenen Gräbern. Ein Modell informiert über den Hausbau in der Bronzezeit. Wahrscheinlich gehören die bei Klein Bünstorf gefundenen Hausgrundrisse zu der Siedlung, deren Bewohner in den Hügelgräbern bestattet wurden.

Durch Wald geht’s weiter nach Bad Bevensen. Hier gibt es viele schöne Orte, um zu rasten: im Kurpark, in der Innenstadt oder in der Jod-Sole-Therme. Der Baumkletterpfad TreeTrek ist ein Highlight – für Bad Bevensen nimmt man sich am besten einen Extra-Tag Zeit.

Über Groß Hesebeck radeln Sie nach Gollern, wo sich zwischen hohen Scheunen die kleine Burgkapelle versteckt. Der gotische Backsteinbau stammt aus dem 13. Jahrhundert, hat einen Fachwerkturm und ist innen bäuerlich ausgestattet.

Auf dem Abschnitt zwischen Römstedt und Himbergen liegt bei Almstorf das Naturschutzgebiet Almstorfer Moor, ein nicht kultivierter Moorrest, geprägt von Erlen- und Weidenbruchwald sowie wassergefüllten ehemaligen Torfstichen.

In Himbergen steht die Bartholomäus-Kirche von 1843 mit einem 34 Meter hohem Turm und Kreuzigungsgruppe aus dem Mittelschrein eines spätgotischen Schnitzaltars. Nach Absprache geöffnet, Tel. 05828-633. Himbergen lädt zudem in die heimatkundliche Privatsammlung im ehemaligen Wasserturm ein, auf Anfrage: Tel. 05828-206.

Über die Dörfer geht es zurück nach Rosche. Am Wegesrand warten sehenswerte Besonderheiten wie die denkmalgeschützten Glockentürme in Weste und Testorf oder der Heidefriedhof mit reetgedeckter Kapelle. Unterwegs laden urige Holzbänke zu einer Rast ein. Hinter Borg wird die Wipperau überquert und kurz danach rückt der Zielort Rosche in den Blick.




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Auftraggeber dieser Tour