NA6 Alte Ritter, wilde Pferde

Radfahren

Wilde Pferde in der Esterauniederung, der Geist alter Ritter, Kranich und Heidelerche, Mühlen und Dorfkirchen - diese Radtour verspricht Abwechslung, Natur und Kultur.


sehr leicht
Dauer 03:00 h
Länge 45.3 km
Höhenmeter 183 hm
Tiefpunkt 52 m
Hochpunkt 81 m

Hauptstartort: Bad Bodenteich / Kurverwaltung, Burgstraße 8,29389 Bad Bodenteich EinkehrmöglichkeitKulturangebotRundwegFamilien-RadtourenNatur-Radtouren
Beste Jahreszeit
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Feb
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Dez

Tourbeschreibung:

Auf dieser 45 km langen Radtour spürt man den Geist der alten Ritter in der ehemaligen Wasserburg, bestaunt einen „Riesen“, spaziert federnd auf Moorgrund, beobachtet wilde Pferde und Kraniche, hört die Heidelerche singen und stellt sich reges Müllerleben in historischen Mühlen vor. Eine Tour vollgepackt mit Natur, Kultur und Geschichte.

Die Radtour beginnt und endet an der ehemaligen Burg in Bad Bodenteich. So kann man vor oder nach der Tour das Burgmuseum besuchen, vom Burgfried übers Land schauen oder barfuß über den Vierhundert-Wasser-Barfußpfad – mit Bachquerung! – wandeln. Aus Bad Bodenteich führt die Tour Richtung Süden, nah am Seepark entlang. Der Park ist ein schönes Freizeitgelände mit Tretbootverleih, Mini- und Cross-Golf sowie Spielplätzen.

Kurze darauf wird der Elbe-Seitenkanal überquert und Lüder – das „Dorf der 1.000 Eichen“ – gerät ins Blickfeld. Vor der Kirche hat der „Riese von Lüder“ seinen Platz gefunden. Ein riesiger Findling, der beim Bau des Elbe-Seitenkanals 1972 gefunden wurde.

Weiter geht’s nach Süden. Statt links nach Langenbrügge abzubiegen, empfiehlt sich hier ein Abstecher ins Natur- und Vogelschutzgebiet Schweimker Moor und Lüderbruch. Vom Aussichtsturm haben Sie einen weiten Blick auf die Moorlandschaft. Weil das Schweimker Moor und die umliegenden Feuchtwälder eine bedeutende Kranichpopulation beheimatet, stehen die Chancen gut, die scheuen Vögel beobachten zu können.

Zurück auf der Hauptroute und noch einmal den Elbe-Seitenkanal überquerend ist die nächste Station Langenbrügge. Die offene Landschaft unterwegs ist Lebensraum der letzten Grauammern im Landkreis. Langenbrügge ist bekannt für seinen großflächigen Spargelanbau. Am Ortsausgang befindet sich das Langenbrügger Moor, in dem die Kreuzkröte lebt. Um das Moor zu erreichen, fährt man rechts rund 800 Meter in den Weg hinein. Kurz vor dem Waldrand mit Blick auf das Moor steht eine Tafel mit Infos über die hier heimischen Amphibien.

Wieder zurück auf dem Hauptweg radeln Sie nach Schafwedel, ganz nah an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, und von dort nach Schostorf. Kurz vor Schostorf informiert eine Infotafel über die Entstehung der Seewiesen, die einmal ein See waren, und es ist nicht weit zu Fuß bis zum Naturerlebnisweg „Seewiesen“. Die Seewiesen sind eins der größten Wiesengebiete Nordostniedersachsens und Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Auf dem Erlebnispfad gibt’s Wissenswertes und Aktivstationen. Beim Spazieren spürt man deutlich, wie der Grund auf dem bis zu 12 Meter dicken Niedermoor federt.

Weiter führt die Tour über Bomke nach Könau. Hier erstreckt sich das Vogelschutzgebiet „Ostheide“. wo Heidelerche und Ortolan zuhause sind. Östlich von Könau lädt die „Esterauniederung“ zu Naturerlebnissen auf einem 4 km langen Rundweg ein, der zumeist auch fahrradtauglich ist. Es gibt Infotafeln und einen Beobachtungsturm mit Blick bis zur Kroetzmühle. In der vom hoch stehenden Grundwasser geprägten Landschaft haben viele, auch seltene Tiere und Pflanzen eine Heimat gefunden. Einige Flächen werden extensiv beweidet mit Dexter Rindern und Dülmener Pferden.

Von Könau führt die Radtour durch eine Niederung mit Erlenbruchwald und Feuchtwiesen zur Kroetzmühle. Die Mühle von 1550 liegt idyllisch in altem Baumbestand an der Esterau; der Mühlenteich ist von Schilf umrahmt und mit Schwimmpflanzen bedeckt.

Zwischen Kroetzmühle und Drohe liegt das Droher Holz, ein Eichen-Hainbuchenwald mit alten Bäumen. Ein Stichweg führt von der Hauptroute zum Droher Holz, am „Eingang“ steht eine Tafel mit Infos über den Wald und Spechte.

Im nächsten Ort, in Wieren, kann man gut Pause machen auf dem Rastplatz an den Dorfteichen vor der alten Feldsteinkirche. Auch Wieren hat eine historische Wassermühle in einer schönen Parklandschaft mit Wehr und Fischtreppe. Aus Wieren führt die Route Richtung Süden nach Kuckstorf. Ein schöner kleiner Ort mit uralten Eichen und einer Infotafel am Dorfplatz zum Thema „Lebensraum Dorf“ mit seinen typischen Tieren wie Schleiereule und Fledermäuse.

In Häcklingen kann man nach rechts den Elbe-Seitenkanal überqueren und gelangt in die Bodenteicher Heide mit Schafstall und Naturlehrpfad. Ein paar Schritte durch die offene Kulturlandschaft sind Wohltat für Kopf und Körper.

Wieder zurück über den Kanal sind es nur noch wenige Minuten bis nach Bad Bodenteich, wo man diesen erlebnisreichen Tag entspannt z. B. im Freibad ausklingen lassen kann.





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Auftraggeber dieser Tour