SU5 Heideblütentour

Radfahren

67 naturnahe Kilometer verbinden Hösseringen und sein Museumsdorf mit Unterlüß und seinem Kunstmusem; Heideflächen, Moor, Walderlebnispfade. Doch wie passt ein Gipfelkreuz da rein?


leicht
Dauer 04:30 h
Länge 67.5 km
Höhenmeter 338 hm
Tiefpunkt 50 m
Hochpunkt 135 m

Hauptstartort: Suderburg / Rathaus, Bahnhofstraße 54, 29556 Suderburg EinkehrmöglichkeitKulturangebotRundwegE-Bike-TourenKultur-RadtourenNatur-Radtouren
Beste Jahreszeit
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Feb
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Dez

Tourbeschreibung:

Die 67 km lange Rundtour verbindet Suderburg im südlichen Landkreis Uelzen mit Unterlüß und Oberohe im Nachbarlandkreis Celle. Sie führt durch tiefen Buchenwald, vorbei an Mooren und Heideflächen. Ein Freilichtmuseum und ein Kunstmuseum liegen an der Strecke wie auch drei Walderlebnispfade.

In Suderburg, moderner Hochschulstandort und traditioneller Heideort, startet die Radrundtour. Sie führt nach Süden, an der Hardau und am Hardausee entlang bis nach Hösseringen. In dem idyllischen Heideort kann man in den ehemaligen Klassenzimmern der Alten Dorfschule Torte essen und im Tante-Emma-Laden stöbern.

Auf einer Waldstraße radeln Sie zum Landtagsplatz mitten im Wald, wo auch das Museumsdorf Hösseringen liegt. In historischen Gebäuden, Dauer- und Sonderausstellungen, in Bauerngärten, auf Ackerflächen mit alten Kulturpflanzen, an Aktionstagen und Festen wird hier die Geschichte vom Leben und Arbeiten der Heidjer zwischen 1600 und 1900 erzählt. Ganz in der Nähe beginnt der Waldgeschichtspfad Schooten. Auf Infotafeln erklärt das Comic-Wildschwein Sudl, wie der Mensch den Wald nutzte und welche Auswirkungen das hatte.

Vom Waldgeschichtspfad Schooten führt die Radtour weiter Richtung Westen nach Unterlüß. Sie radeln durch tiefen Wald mit teils uralten Bäumen. Etwa auf halber Strecke liegt rechterhand der Lüßberg, mit 130 Metern Höhe die höchste Erhebung im Naturpark Südheide, in dem Sie jetzt unterwegs sind. Wieder zurück auf der Hauptroute erreichen Sie bald den Wanderparkplatz „Lüßwald“. Hier startet der etwa sieben Kilometer lange Wald-Erlebnispfad „Urwald im Lüß“. Der Wanderweg mit mehreren Infopunkten führt durch forstlich genutzten Wald wie auch an den Rand des Naturwaldreservats. Hier darf sich der Wald ohne menschliche Eingriffe zum Urwald entwickeln.

Nächstes Etappenziel auf der Radtour ist Unterlüß, dessen südlichen Stadtrand Sie durchqueren. Am Weg liegt das Albert-König-Museum mit den Werken von Albert König sowie wechselnden Ausstellungen anderer Künstler und der Dauer-Erlebnisausstellung zum Bodenschatz Kieselgur.

Von Unterlüß führt der Weg kurz weiter Richtung Westen und schwenkt dann Richtung Norden nach Oberohe. Hier liegt eine weitläufige Heidefläche im ehemaligen Kieselgur-Abbaugebiet. Kleine Birken, Wacholder, sandige Pfade und Heidekraut wechseln sich ab mit Kieselgurgruben, die zu Teichen wurden oder mit Bäumen bewachsen sind. Am Parkplatz Oberohe startet der Kieselgur-Lehrpfad, der vom „weißen Gold der Heide“ erzählt.

Weiter geht’s nordwärts durch die schönen Heideflächen rund um den 94 Meter hohen Faßberg. Oben drauf steht das einzige Gipfelkreuz in der Lüneburger Heide. Ein Ausflug auf den „Gipfel“ lohnt sich, denn hier erstreckt sich einer der größten und schönsten Wacholderwälder Europas mit uralten, knorrigen Wacholdern.

An weiteren Heideflächen vorbei und mal durch Wald, mal durch offene Landschaft radeln Sie immer noch Richtung Norden nach Brambostel. Vor dem Ort liegt das Naturschutzgebiet „Brambosteler Moor“, ein überwiegend bewaldetes Moorgebiet im Quellbereich der Gerdau und in vermoorten Quellbereichen eines Nebenbaches der Örtze mit Wollgras, Glockenheide, Torfmoos, Weidengebüschen sowie Kiefern, Birken und Eichen.

Nächstes Ziel nach Brambostel ist Lintzel. An der Revierförsterei beginnt der Wald-Erlebnispfad „Blauer Pfad“. Zu Fuß können Sie den Waldboden mit Moos, Nadel- und Laubstreu oder Humus und Sand erspüren. Hier darf und soll der Weg verlassen werden: Folgen Sie den blauen Schildern mitten durch den Wald zu wild-romantischen Flecken, Bäumen mit Bärten, exotischen Greisen. Besonders spannend auch für Kinder!

Zurück auf dem Radweg erreichen Sie mit Brockhöfe den nördlichsten Punkt der Tour und radeln jetzt Richtung Süden bis nach Ellerndorf. Hier können Sie die Ellerndorfer Wacholderheide entdecken, die größte Heidefläche in der Region Uelzen. Die hügelige Landschaft ist bedeckt mit Heide, die im Spätsommer herrlich lila blüht. In der Zeit ist der Heideschäfer regelmäßig mit seinen Heidschnucken anzutreffen und das Café im Schafstall geöffnet.

Im weiteren Verlauf gelangen Sie über Linden nach Groß Süstedt. Von dort machen Sie einen Schlenker durch das Naturschutzgebiet „Mönchsbruch“ mit dem naturnahen Häsebach und Kolkbach, Auen- und Bruchwäldern, Laubmischwäldern sowie artenreichen Wiesen.

Über Bargfeld und Bahnsen, vorbei an Wiesen und Feldern, erreichen Sie den Ausgangsort Suderburg.





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Auftraggeber dieser Tour