NA3 Heidschnuckentour

Radfahren

Die Heidschnucken in der Wacholderheide sind nur ein Akzent dieser Tour. Bruch, Moor, nasse Erlenwälder, offene Landschaften und 800 Bäume aus aller Welt - mehr Natur geht kaum.


sehr leicht
Dauer 03:00 h
Länge 42.5 km
Höhenmeter 241 hm
Tiefpunkt 46 m
Hochpunkt 94 m

Hauptstartort: Ebstorf / Touristinformation, Winkelplatz 4a, 29574 Ebstorf KulturangebotRundwegE-Bike-TourenKultur-RadtourenNatur-Radtouren
Beste Jahreszeit
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Tourbeschreibung:

Die niedlichen Heidschnucken sind vor allem während der Heideblüte im Hochsommer anzutreffen. Doch auch ohne sie ist die Ellerndorfer Wachholderheide einen Besuch wert, und zwar ganzjährig. Erleben Sie unterwegs den „Garten der 800 Bäume“ in Melzingen und das Heidekloster Ebstorf, typische Bauerndörfer und Naturschutzgebiete.

Aus Ebstorf heraus führt die Tour nach Hanstedt I mit seiner historischen Wassermühle. Die Mühlentechnik der einstigen Öl- und Kornmühle ist noch heute erhalten und kann besichtigt werden: Hermann Müller, Tel. 05822-39 15. In Hanstedt beginnen bzw. enden zwei Besinnungswege mit Texten und von heimischen Künstlern gemalten Bildern zu Auferstehung und Lebenssinn. Beide Wege sind mit dem Rad befahrbar.

Wenige Kilometer weiter versteckt sich bei Bode ein Wall-Graben-System im Waldboden. Es lässt auf einen Wehr- und Befestigungscharakter der damals hier liegenden Burg schließen. Eine Infotafel erzählt mehr. Zwischen den Naturschutzgebieten „Maschbruch“ und „Arendorfer Moor“, in denen auch Kraniche brüten, radeln Sie weiter auf einer kleinen Straße mit lichten Baumreihen, Hecken und kleinen Wäldern.

Hinter Brockhöfe erreichen Sie die Ellerndorfer Wacholderheide. Sie ist die größte frei zugängliche Heidefläche im Landkreis Uelzen. Im Sommer ist sie unglaublich schön, wenn die Heideblüte alles in lila Farbe taucht. Nehmen Sie sich Zeit, ein paar Schritte über die Sandwege zu laufen oder für eine Pause am Schafstall.

Nächste Station: der Rheinmetall-Schießplatz hinter Eimke. An seinem Tor steht eine Infotafel mit Hinweisen auf das Kiehnmoor und die Große Heide auf dem Rheinmetallgelände. Wenn kein Betrieb ist, können Sie die markierten Wege im Schießplatzgelände befahren – keinesfalls die Wege verlassen! Die Natur hier ist fast ungestört und deshalb Lebensraum von Rotwild und seltenen Vogelarten. Am Gerdaustausee kann man ohne zu stören Wasservögel beobachten.

Ansonsten führt der Weg ab dem Tor nach links über die Gerdau Richtung Wichtenbeck. Gefahren wird auf einem Bohlensteg durch die nassen, flussbegleitenden Erlenwälder. Trockenen Fußes erreichen Sie Wichtenbeck und danach Dreilingen, den südlichsten Punkt der Route.

Zurück auf dem Weg Richtung Norden queren Sie das Naturschutzgebiet „Mönchsbruch“. Hier entstehen mit der Zeit natürliche Bruch-, Auen- und Quellwälder, die die jetzt noch vorhandenen Nadelholzanpflanzungen verdrängen sollen. Am Wegesrand informiert eine Infotafel ausführlich über das noch junge Naturschutzgebiet.

In Gerdau bietet sich die idyllische Stelle an der Holzbrücke über die Gerdau als Rastplatz an. Am Wasser lassen sich Libellen beobachten. Im nächsten Ort kann man deutliche größere Flugobjekte beobachten: auf der Kaffee-Terrasse des Motor- und Segelflugplatzes. Hier kann man den Fliegern hinterher träumen oder selbst mitfliegen! Einfach beim Flugleiter zu den Flugbetriebszeiten an Wochenenden und Feiertagen anfragen.

Wer mit den Füßen lieber am Boden bleibt, dem sei ein Spaziergang im Arboretum Melzingen empfohlen, dem „Garten der 800 Bäume“. Wer in Gerdau oder Barnsen noch keine Pause gemacht hat, kann sich hier im Gartencafé bei frisch gebackenem Kuchen erholen.

Durch den dichten Bobenwald geht es zurück nach Ebstorf. Hier wartet das Heidekloster mit sakralen Kunstschätzen und der originalgetreuen Ebstorfer Weltkarte aus dem 13. Jahrhundert auf Besucher.




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Auftraggeber dieser Tour